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Steffen Großkopf


Kindheit_Kinderspiel
Ulf Sauerbrey/Steffen Großkopf/Christine Freytag/Michael Winkler (Hrsg.)
Kindheit, Kinderspiel und Kinderschutz.
Beiträge zur Theorie, Geschichte und Gegenwart öffentlicher Kleinkindererziehung.
Jena: IKS Garamond, 2014
1. Auflage, ISBN: 978-3944830278
Reihe: Pädagogische Studien und Kritiken (PSK)

Die Frühe Kindheit als Lebensphase steht inzwischen im Fokus öffentlichen und akademischen Interesses. Es geht nicht nur um frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung, sondern auch um Kindheit, Kinderspiel und Kinderschutz. Was aber ist Kindheit? Wie verändert sich diese? Welche Bedeutung kommt dem Kinderspiel zu? Wie entstanden Instititionen der öffentlichen Kleinkindererziehung und von welchen Motiven waren sie geleitet? Und wie lässt sich all das erziehungswissenschaftlich erforschen? Der Band enthält Antworten auf diese und ähnliche Fragen. Die vorliegenden Studien zur Theorie, Geschichte und Gegenwart öffentlicher Kleinkindererziehung sind erste Ergebnisse der Arbeit der Jenaer Fröbelforschungsstelle zur Theorie und Geschichte der öffentlichen Kleinkindererziehung.
Industrialisierung  Steffen Großkopf
Industrialisierung der Pädagogik
Würzburg: Ergon Verlag, 2012
1. Auflage, ISBN 978-3-89913-886-3

Hintergrund der Untersuchung bilden bildungspolitische Diskussionen, nach denen immer mehr Jugendliche nicht mehr ausbildungsfähig seien. Diese Kritik ist jedoch alt. Verändert hat sich weniger die Jugend als vielmehr die Begriffe, mit welchen die Kritik an ihr formuliert wird. Um zu klären, wie sich das Urteil über die Jugend formierte und warum es heute unter dem Begriff der Ausbildungsfähigkeit kursiert, entfernt sich der Autor vom Thema. Auf Basis pädagogischer Nachschlagewerke von 1797 bis zur Gegenwart rekonstruiert der Autor einen ständischen und einen industriellen Diskurs. Es wird gezeigt, dass die Pädagogik bis in die 1960er Jahre von ständisch handwerklichen Vorstellungen dominiert wird, die um das Organische Ganze als anthropologische Leitkategorie kreisen. Danach kommt es zu einem Deutungsmachtwechsel und das System avanciert zur Leitfigur der Pädagogik. Der industrielle Diskurs löscht unbeeinflussbare Größen, welche die ständische Deutung beherrschten. In der Folge begreift sich die Pädagogik im industriellen Produktions- und Verwertungszusammenhang. Aus-bildungsfähigkeit wird als vom industriellen Diskurs hervorgebrachter Begriff identifiziert mit dessen spezifischer Semantik und Gegenstandswahrnehmung.

Sartes  Steffen Großkopf
Die Fiktion der Identität.
Bildungstheoretische Aspekte der Existenzphilosophie Jean-Paul Sartres
Verlag IKS Garamond, 2011.
1. Auflage, ISBN 978-3-941854-41-3
Reihe: Pädagogische Studien und Kritiken (PSK), Bd. 13

Längst werden Strukturalismus und die Theoretiker der Postmoderne in ihrer Bedeutung für Bildungstheorie und Pädagogik intensiv diskutiert. Hingegen findet der einst von ihnen kritisierte Schriftsteller und Philosoph Jean-Paul Sartre (1905-1980) kaum eine Erwähnung. Obschon die stark von der Idee des Subjektes geprägte deutsche Bildungstheorie Anknüpfungen erwarten ließe, mithin Sartres Kernthema die Freiheit vielfach als Voraussetzung von Bildung und als zu kultivierende begriffen wird, finden sich kaum theoretische Bezüge. Sartre führt besten Falls ein Schattendasein in der Erziehungswissenschaft. Die vorliegende Studie unternimmt vor dem Hintergrund aktueller sozialwissenschaftlicher In­dividualisierungsdebatten den Versuch, dieses Defizit zu minimieren und Sartres Aktualität kritisch zu eruieren.

Familienoffensive 

Michael Opielka/ Michael Winkler/ unter Mitarbeit von Steffen Großkopf/ Anja Müller/ Matthias Müller
Evaluation der Wirkungen der "Thüringer Familienoffensive".
Abschlussbericht. Evaluationsbericht. Jena 2009



http://www.sw.fh-jena.de/dat/publikationen/
Schriftenreihe_5_Evaluation_Familienoffensive.pdf